Autismusspezifische Therapie – direkt in Baesweiler, direkt im Alltag.

Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Autismus-Spektrum-Störung (6–21 Jahre) und ihre Familien.

Aufsuchend. Wohnortnah. Verlässlich.

Ambulante, autismusspezifische Therapie im Raum Baesweiler und der Städteregion Aachen – dort, wo der Alltag wirklich passiert.

Parklandschaft mit See bei Morgendunst – Region Aachen

Wer hinter der Autismus-Therapie Baesweiler steckt

Ich bin Sandra Hoos, Diplom-Sozialpädagogin aus Baesweiler. Seit über 30 Jahren begleite ich Menschen mit Beeinträchtigungen – erst in der stationären Eingliederungshilfe, dann ambulant. Autismus ist seit 2014 einer meiner fachlichen Schwerpunkte, seit 2023 meine ausschließliche Tätigkeit.

Was mich antreibt: Ich möchte, dass jeder junge Mensch mit Autismus die Unterstützung bekommt, die er wirklich braucht – ohne lange Fahrtzeiten, ohne ständig wechselnde Fachkräfte, ohne den Alltag zu unterbrechen. Deshalb komme ich zu euch.

Ich lebe und arbeite in Baesweiler. Kurze Wege sind kein Zufall, sondern Konzept.

Sandra Hoos

Qualifikationen

Ausbildung

  • Diplom-Sozialpädagogin, KFH Aachen (1994)

Autismusspezifische Fortbildungen

  • TEACCH (seit 2014, vertieft durch Praxis im Vinzenz-Heim Aachen und Institut für Autismushilfen Würselen)
  • TEACCH-Ansatz im Lebensalltag von Erwachsenen mit Autismus (autismus Deutschland e.V., 2026)
  • Grundlagen der unterstützenden Kommunikation
  • Deeskalationsstrategien
  • Risikoanalyse: Prävention Sexualisierte Gewalt
  • Trainer C Rehabilitationssport (Geistige Behinderung / Psychiatrie und Neurologie)
  • Psychomotorik mit Erwachsenen

Berufliche Stationen

  • Stationäre und ambulante Eingliederungshilfe (Wohngruppen, Tagesstruktur, BeWo)
  • Institut für Autismushilfen Würselen
  • SkF Alsdorf - Autismus-Kompetenzzentrum
  • Seit Mai 2026: Freiberufliche Autismustherapeutin

Haltung und Werte

  • Stärkenorientiert – Ausgangspunkt ist immer das, was der Mensch kann, nicht das, was fehlt.
  • Wohnortnah und aufsuchend – Therapie im echten Lebensumfeld, damit Erlerntes dort ankommt, wo es gebraucht wird.
  • Verlässlich – Als Einzelperson bin ich die konstante Bezugsperson. Kein Personalwechsel, keine Übergangszeiten.
  • Partizipativ – Kinder, Jugendliche und Familien werden in alle Entscheidungen einbezogen.
  • Offen und akzeptierend – Jede Person wird in ihrer individuellen Identität respektiert, einschließlich geschlechtlicher Vielfalt.

Angebote

Kein Angebot passt zu jedem Menschen gleich. Deshalb wird am Anfang immer erst geklärt, was wirklich gebraucht wird – und welche Leistungsform dafür in Frage kommt.

Wichtiger Hinweis zu Diagnose und Leistungsformen

Autismusspezifische Therapie über das Jugendamt oder den LVR setzt eine ärztliche Autismus-Diagnose voraus. Diese Diagnose stellt ein Arzt oder eine Ärztin aus – zum Beispiel aus einem sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis oder einem Autismusspezialzentrum. Sandra Hoos selbst stellt keine Diagnosen.

Ohne vorliegende Diagnose – z. B. während einer laufenden Diagnostik oder bei Verdacht auf Autismus – sind Beratung, Coaching und Begleitung möglich. Diese Leistungen können auch unabhängig von einer Diagnose in Anspruch genommen werden.

Mit ärztlicher Diagnose (Kostenübernahme durch Jugendamt / LVR möglich)

Diagnose erforderlich

Einzeltherapie

Aufsuchende autismusspezifische Einzeltherapie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 6 und 21 Jahren. Wir arbeiten zusammen in der gewohnten Umgebung: zu Hause, in der Schule, auf dem Weg. Das schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass Neues nicht nur im Therapieraum funktioniert, sondern im echten Leben.

Diagnose erforderlich

Krisenintervention

Bei akuten Belastungssituationen kann schnell reagiert werden. Die Krisenintervention gibt Orientierung für alle Beteiligten, hilft die Situation zu verstehen und erarbeitet Strategien für zu Hause.

Ohne Diagnose (auch ohne Kostenträger nutzbar)

Keine Diagnose nötig

Eltern- und Umfeldberatung

Autismus betrifft nicht nur die betreffende Person, sondern die ganze Familie. Eltern, Lehrkräfte und Bezugspersonen werden beraten und begleitet, damit auch das Umfeld versteht, was gebraucht wird – und wie es helfen kann. Auch während einer laufenden Diagnostik möglich.

Keine Diagnose nötig

Coaching für junge Erwachsene

Für autistische Menschen ab 18 Jahren, die Unterstützung bei der Alltagsorganisation, beim Berufseinstieg oder einfach beim selbstständigen Leben brauchen – als Selbstzahlerangebot oder über das persönliche Budget.

Keine Diagnose nötig

Qualifizierte Assistenz

Begleitung im Alltag, um Selbstständigkeit zu stärken und die Teilhabe zu fördern. Finanzierbar über persönliches Budget, Entlastungsbetrag oder Verhinderungspflege.

Format für alle Angebote

Online-Beratung und Online-Therapie

Wenn ein Präsenztermin nicht möglich ist, findet die Sitzung per Videokonferenz statt. Datenschutzkonform, zuverlässig, ohne Fahrtaufwand. Besonders für Elterngespräche und Beratungen sehr gut geeignet.

Methoden

Die therapeutische Arbeit basiert auf wissenschaftlich fundierten, autismusspezifischen Methoden. Welche Methode wann eingesetzt wird, hängt von der Person, ihrem Alter, ihrem Entwicklungsstand und der konkreten Hilfefrage ab.

TEACCH

Strukturierte Lernumgebungen, visuelle Unterstützung und Tagesstrukturierung helfen Menschen im Autismus-Spektrum, Alltagssituationen vorhersehbar und bewältigbar zu gestalten. Der Ansatz knüpft an vorhandenen Stärken an und befähigt zur gesellschaftlichen Teilhabe.

Unterstützte Kommunikation (UK) / PECS

Kommunikationssysteme mit Bildkarten und ergänzenden Kommunikationsmitteln für Menschen mit eingeschränkter Lautsprache. Kommunikation ermöglicht Selbstwirksamkeit – das steht im Mittelpunkt.

Low-Arousal-Ansatz

Deeskalation durch Reizreduzierung und Stressabbau. Ziel ist, das Erregungsniveau von vornherein gering zu halten – statt erst zu reagieren, wenn eine Krise entsteht.

Psychomotorische Methoden

Bewegung und Körperwahrnehmung als therapeutisches Werkzeug. Besonders bei jungen Menschen spielen Körper und Motorik eine wichtige Rolle in der Entwicklung.

Marte Meo

Methode zur Unterstützung von Alltagskommunikation und Elternarbeit. Hilfreich bei der Elternbegleitung und der Förderung der Interaktion im häuslichen Umfeld.

Social Stories / Comic Strip Conversations

Strukturierte Aufarbeitung sozialer Situationen nach Carol Gray – für Kinder und Jugendliche, die soziale Regeln besser verstehen und anwenden möchten.

Psychoedukation

Verständliches Wissen über Autismus für Betroffene und Angehörige. Wer die eigene Diagnose versteht, kann selbstverantwortlicher damit umgehen.

Entspannungstechniken

Yoga, Progressive Muskelrelaxation, Traumreise – je nach Vorliebe und Eignung der Person.

Kostenübernahme

Die Kosten der Therapie müssen nicht selbst getragen werden. Für viele Leistungsformen gibt es klare Finanzierungswege über Kostenträger. Welcher Weg der richtige ist, wird beim Erstkontakt gemeinsam geklärt.

Diagnose erforderlich

Eingliederungshilfe

Damit das Jugendamt oder der LVR die Kosten übernimmt, muss eine ärztliche Autismus-Diagnose vorliegen. Diese muss von einem Arzt oder einer Ärztin gestellt sein – z. B. aus einem sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis (KJP) oder einem Autismusspezialzentrum. Sandra Hoos stellt keine Diagnosen; sie übernimmt die Therapie, sobald die Diagnose vorliegt.

Zuständige Kostenträger:

  • Jugendamt nach § 35a SGB VIII (Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre)
  • LVR / Amt für Soziales nach § 99 SGB IX (Erwachsene)
  • Sozialamt nach § 53 SGB XII
Diagnose Antrag Hilfeplanung Kostenzusage Therapiestart
Keine Diagnose nötig

Persönliches Budget / Pflegeleistungen

Wenn Coaching oder qualifizierte Assistenz im Vordergrund steht:

  • Persönliches Budget
  • Entlastungsbetrag über Pflegegrad
  • Verhinderungspflege
Keine Diagnose nötig

Selbstzahler

Wer ohne Kostenträger arbeiten möchte oder die Bürokratie umgehen will: Coaching und Beratung sind auch als Selbstzahlerleistung buchbar.

Noch keine Diagnose – was jetzt?

Wenn der Verdacht auf Autismus besteht, die Diagnostik aber noch läuft oder noch nicht begonnen hat: Melden lohnt sich trotzdem. Während der Wartezeit auf einen Diagnose-Termin können Eltern beraten und begleitet werden. Auch Tipps für den Alltag und die nächsten Schritte – z. B. wo Diagnostik beantragt werden kann – sind Teil der Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Brauchen wir eine Diagnose, um anzufangen?

Das kommt darauf an, was gebraucht wird. Für die autismusspezifische Therapie über das Jugendamt oder den LVR ist eine ärztliche Autismus-Diagnose Voraussetzung – die muss von einem Arzt oder einer Ärztin kommen, zum Beispiel aus einem sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) oder einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis.

Für Beratung, Coaching oder Begleitung ist keine Diagnose nötig. Auch während einer laufenden Diagnostik kann schon Unterstützung stattfinden.

Wer übernimmt die Kosten?

Bei vorliegender Autismus-Diagnose übernehmen in der Regel das Jugendamt (§ 35a SGB VIII) oder der LVR / das Sozialamt die Kosten. Für Coaching und Assistenz gibt es andere Wege wie das persönliche Budget oder den Entlastungsbetrag über einen Pflegegrad. Alles Weitere wird im Erstgespräch gemeinsam geklärt.

Wie läuft der Einstieg ab?

Zuerst eine kurze Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon. Dann ein Erstgespräch – meistens bei euch zu Hause oder per Video – um den Bedarf und die nächsten Schritte zu besprechen. Danach wird gemeinsam mit dem Kostenträger der Rahmen abgestimmt.

Wo findet die Therapie statt?

Direkt im Alltag: zu Hause, in der Schule, am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz – dort, wo die Herausforderungen tatsächlich auftreten. Das ist bewusst so, weil Neues am besten dort eingeübt wird, wo es auch gebraucht wird. In Ausnahmefällen ist auch ein Videotermin möglich.

Wie oft findet die Therapie statt und wie lange dauert eine Einheit?

Das hängt vom individuellen Bedarf und der Vereinbarung mit dem Kostenträger ab. Üblich ist ein wöchentlicher Rhythmus. Eine Fachleistungseinheit umfasst 60 oder 90 Minuten – was davon sinnvoll ist, wird im Vorfeld besprochen.

Was gilt bei Krankheit oder unvorhergesehener Abwesenheit?

Als Einzelperson gibt es keinen Vertretungsdienst. Bei Ausfall werden alle Klientinnen und Klienten sowie der zuständige Kostenträger sofort informiert. Dieses Solo-Modell wird von Anfang an transparent kommuniziert – es ist keine versteckte Einschränkung, sondern Teil des Konzepts.

Arbeitest du auch mit Schulen oder Arbeitgebern zusammen?

Ja. Auf Wunsch und mit Einverständnis der Klientinnen und Klienten bzw. der Erziehungsberechtigten findet Therapie auch in der Schule oder am Arbeitsplatz statt. Lehrkräfte, Erzieher und Bezugspersonen können direkt in die Arbeit einbezogen werden.

Werden auch Erwachsene begleitet?

Das Therapieangebot richtet sich an junge Menschen zwischen 6 und 21 Jahren. Für Erwachsene gibt es Coaching und qualifizierte Assistenz – ohne Altersobergrenze, ohne Kostenträger-Bürokratie, als Selbstzahlerangebot oder über das persönliche Budget.

Einfach melden – der Rest ergibt sich.

Ob konkrete Anfrage, Frage zur Finanzierung oder erstes Beschnuppern: Eine kurze Nachricht oder ein Anruf genügt. Danach folgt ein Erstgespräch – meistens bei euch zu Hause oder per Video – in dem Bedarf und nächste Schritte gemeinsam besprochen werden.

Telefon / WhatsApp
0151 28229993

Anruf oder WhatsApp – bitte niemals sensible Daten per WhatsApp versenden

E-Mail
sandra@hoosnet.de

Sensible Daten können nur per PGP-Mail versendet werden!

Als Einzelperson sind die verfügbaren Plätze begrenzt. Anfragen werden so schnell wie möglich beantwortet. Bei voller Auslastung wird offen kommuniziert, ob und wann ein Platz frei wird.